Was bedeutet 28 Zoll beim Fahrrad?

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Du fragst dich, was genau „28 Zoll“ bei einem Fahrrad bedeutet und welche Auswirkungen dies auf dein Fahrerlebnis hat? Dieser Text liefert dir alle relevanten Informationen, um die Bedeutung von 28-Zoll-Laufrädern zu verstehen, die für Radfahrer, die sich ein neues Fahrrad kaufen möchten oder die Technik ihres bestehenden Rads verbessern wollen, unerlässlich sind.

Die Bedeutung der Zoll-Angabe bei Fahrradreifen

Wenn von der Größe eines Fahrrads die Rede ist, bezieht sich die Angabe in Zoll meist auf den Außendurchmesser des Reifens, inklusive des Schlauchs und der Luft, die sich darin befindet. Es ist wichtig zu verstehen, dass die „28 Zoll“-Angabe nicht immer einen exakt identischen physikalischen Durchmesser impliziert. Vielmehr handelt es sich um eine traditionelle Größenbezeichnung, die historisch gewachsen ist und sich auf verschiedene Felgendurchmesser beziehen kann, je nach Reifentyp und Einsatzzweck.

Diese Angabe ist entscheidend, da sie maßgeblich Einfluss auf verschiedene Fahreigenschaften hat. Dazu gehören unter anderem:

  • Rollwiderstand: Größere Laufräder rollen tendenziell leichter über Hindernisse und unebenen Untergrund.
  • Geschwindigkeit: Bei gleicher Trittfrequenz erreicht ein Fahrrad mit größeren Laufrädern eine höhere Geschwindigkeit.
  • Agilität und Wendigkeit: Kleinere Laufräder ermöglichen oft ein agileres Fahrverhalten in engen Kurven.
  • Fahrkomfort: Größere Reifenvolumen können Unebenheiten besser absorbieren und somit den Fahrkomfort erhöhen.
  • Stabilität: Größere Laufräder können ein Gefühl von mehr Laufruhe und Stabilität vermitteln, besonders bei höheren Geschwindheiten.

Die gängigen 28-Zoll-Standards und ihre Unterschiede

Obwohl die Bezeichnung „28 Zoll“ weit verbreitet ist, verbirgt sich dahinter eine Vielfalt von Standards, die sich auf unterschiedliche Felgendurchmesser und Reifenbreiten beziehen. Dies ist historisch bedingt und resultiert aus der Entwicklung unterschiedlicher Fahrradtypen und deren spezifischer Anforderungen.

Die zwei prominentesten Standards im 28-Zoll-Bereich sind:

ISO 622 (ETRTO 622-xx) – Der moderne Standard für Trekking-, Rennrad- und Citybikes

Der ISO 622-Standard ist heute der am weitesten verbreitete und repräsentiert, was die meisten Menschen meinen, wenn sie von 28-Zoll-Laufrädern sprechen. Dieser Standard bezieht sich auf einen Felgeninnendurchmesser von 622 Millimetern. Anhand dieser Felgengröße werden dann Reifen unterschiedlicher Breiten montiert. Die Bezeichnung auf dem Reifen, z.B. 28×1.75 oder 700x25C, gibt hier Aufschluss über die tatsächliche Größe des Reifens, wobei die erste Zahl oft den ungefähren Außendurchmesser und die zweite die Breite angibt. Bei der Bezeichnung 700x25C steht „700“ ebenfalls für den Felgendurchmesser (der dem ISO 622 entspricht) und „25C“ für die Reifenbreite in Millimetern (25 mm) mit einem Hinweis auf die klassische französische Reifenbezeichnung.

Fahrräder, die mit Laufrädern nach dem ISO 622-Standard ausgestattet sind, umfassen typischerweise:

  • Rennräder: Hier sind oft schmale Reifen (z.B. 700x23C, 700x25C) montiert, die für geringen Rollwiderstand und hohe Geschwindigkeiten optimiert sind.
  • Trekkingbikes und Crossräder: Diese Fahrräder nutzen oft etwas breitere Reifen (z.B. 700x35C, 700x40C), die eine gute Balance zwischen Laufruhe, Pannenschutz und Komfort auf unterschiedlichen Untergründen bieten.
  • Citybikes und Hollandräder: Auch hier ist der ISO 622-Standard verbreitet. Die Reifenbreiten können variieren, um den gewünschten Fahrkomfort und die Stabilität für den urbanen Einsatz zu gewährleisten.
  • Einige Gravelbikes: Moderne Gravelbikes nutzen ebenfalls häufig diesen Felgenstandard, oft mit sehr breiten Reifen für maximalen Grip und Komfort im Gelände.

ISO 584 (ETRTO 584-xx) – Der historische Standard für Tourenräder (oft fälschlicherweise als 28 Zoll bezeichnet)

Der ISO 584-Standard (auch bekannt als 650B) hat einen Felgeninnendurchmesser von 584 Millimetern. Obwohl die Laufräder mit montiertem Reifen oft einen ähnlichen Gesamtdurchmesser wie die ISO 622-Laufräder erreichen können, ist der Felgendurchmesser kleiner. Früher wurde dieser Standard häufig bei Tourenrädern und auch bei einigen Damenrädern verwendet. Heute erlebt er eine Renaissance im Bereich der Mountainbikes (speziell für kleinere Fahrer oder spezifische Fahrwerkskonstruktionen) und bei einigen modernen Commuter- und Lifestyle-Bikes. Die Bezeichnung auf dem Reifen könnte beispielsweise 650B x 47mm lauten. Wenn ein Reifen auf einer 584mm Felge montiert ist und eine Reifenbreite hat, die den Gesamtdurchmesser auf etwa 28 Zoll bringt, kann er fälschlicherweise als 28-Zoll-Laufrad bezeichnet werden, was zu Verwirrung führen kann. Es ist daher ratsam, immer die genaue ETRTO-Bezeichnung zu prüfen.

Es ist wichtig zu betonen, dass ein Reifen für eine 622mm Felge nicht auf eine 584mm Felge passt und umgekehrt. Die Montage ist physikalisch nicht möglich.

Wie die Reifengröße das Fahrverhalten beeinflusst

Die Wahl der richtigen Reifengröße für dein Fahrrad ist entscheidend für das gewünschte Fahrerlebnis. Bei 28-Zoll-Laufrädern, insbesondere nach dem ISO 622-Standard, spielt die Reifenbreite eine ebenso wichtige Rolle wie der Felgendurchmesser selbst.

Breitere Reifen auf 28-Zoll-Felgen

Breitere Reifen (z.B. 700x40C, 700x47C) auf einer 28-Zoll-Felge (ISO 622) bieten mehrere Vorteile:

  • Höherer Komfort: Mehr Luftvolumen im Reifen wirkt wie eine zusätzliche Federung und dämpft Vibrationen und Stöße von der Fahrbahn besser ab.
  • Bessere Traktion: Die größere Auflagefläche des Reifens sorgt für mehr Grip, besonders auf losem Untergrund, Schotter oder bei Nässe.
  • Erhöhter Pannenschutz: Breitkarkassen-Reifen können oft mit niedrigerem Luftdruck gefahren werden, was das Risiko von Durchschlägen (Plattfüße durch Einsinken auf spitze Gegenstände) reduziert.
  • Laufruhe: Sie vermitteln ein stabileres Fahrgefühl, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten oder auf unebenen Wegen.

Nachteile breiterer Reifen können ein leicht erhöhter Rollwiderstand auf glatten Oberflächen und ein etwas trägeres Lenkverhalten sein.

Schmalere Reifen auf 28-Zoll-Felgen

Schmale Reifen (z.B. 700x23C, 700x25C, 700x28C) auf einer 28-Zoll-Felge (ISO 622) sind typischerweise auf Geschwindigkeit und Effizienz ausgelegt:

  • Geringerer Rollwiderstand: Auf glatten Asphaltstraßen rollen schmale Reifen leichter und schneller.
  • Besseres Beschleunigungsvermögen: Sie sind oft leichter, was das Beschleunigen erleichtert.
  • Agileres Handling: Das Fahrrad reagiert direkter auf Lenkbefehle und fühlt sich spritziger an.

Die Kehrseite der Medaille sind ein geringerer Fahrkomfort, eine geringere Traktion auf losem Untergrund und ein höheres Risiko für Pannen bei falschem Reifendruck oder auf sehr schlechten Wegen.

Wo findest du die richtige Reifengröße für dein Fahrrad?

Die korrekte Reifengröße ist oft auf der Seitenwand des aktuell montierten Reifens angegeben. Achte auf die ETRTO-Bezeichnung (European Tire and Rim Technical Organisation), da diese die präziseste Angabe ist. Ein Beispiel wäre 622-37, was bedeutet: Felgendurchmesser 622 mm und Reifenbreite 37 mm.

Andere Bezeichnungen, die du finden könntest, sind:

  • Französische Maße: z.B. 700x35C (wobei 700 sich auf den ungefähren Außendurchmesser des Reifens bezieht und C auf die Reifenbreite).
  • Britische Maße: z.B. 28×1.50 (hier ist 28 Zoll der ungefähre Außendurchmesser, und 1.50 die Reifenbreite in Zoll).

Es ist essenziell, dass die neue Reifengröße mit den Spezifikationen deines Fahrradrahmens und deiner Felgen kompatibel ist. Zu breite Reifen passen möglicherweise nicht in die Gabel oder den Hinterbau, und zu schmale Reifen sind auf breiten Felgen möglicherweise instabil.

Die Auswahl des richtigen Fahrradtyps basierend auf 28 Zoll

Die 28-Zoll-Laufradgröße ist ein starker Indikator für den Einsatzzweck eines Fahrrads. Hier ist eine Übersicht, welche Fahrradtypen typischerweise mit 28-Zoll-Laufrädern ausgestattet sind und warum:

Rennräder und Zeitfahrräder

Diese Räder setzen fast ausschließlich auf den ISO 622-Standard mit schmalen Reifen. Der Fokus liegt hier auf Aerodynamik und geringem Rollwiderstand für hohe Geschwindigkeiten auf asphaltierten Straßen. Die größeren Laufräder helfen, die Effizienz bei langen Distanzen zu maximieren.

Trekkingbikes und Cyclocrossräder

Für diese vielseitigen Räder ist die 28-Zoll-Größe (ISO 622) eine Standardwahl. Sie kombinieren oft mittlere bis breitere Reifen, um sowohl auf der Straße als auch auf Schotterwegen und leichten Waldwegen gute Fahreigenschaften zu bieten. Der Kompromiss zwischen Geschwindigkeit, Komfort und Geländetauglichkeit ist hier entscheidend.

Citybikes und Hollandräder

Auch hier ist der ISO 622-Standard weit verbreitet. Die Reifen sind oft etwas breiter als bei Rennrädern, um den Komfort im Stadtverkehr zu erhöhen und kleinere Unebenheiten besser zu absorbieren. Stabilität und ein entspanntes Fahrgefühl stehen im Vordergrund.

Gravelbikes

Moderne Gravelbikes nutzen ebenfalls häufig den ISO 622-Standard. Die Reifenbreiten sind hier oft sehr variabel und reichen von moderat bis sehr breit (z.B. 700x40C bis 700x50C), um maximale Traktion und Komfort auf unbefestigten Wegen, Schotter und leichten Trails zu gewährleisten.

Mountainbikes (selten für 28 Zoll im klassischen Sinne)

Während es früher eine „29er“-Kategorie gab, die auf dem ISO 622-Standard basierte, dominieren bei modernen Mountainbikes kleinere Laufradgrößen wie 27,5 Zoll (ISO 584) oder 26 Zoll (ISO 559) für bessere Agilität und Federungseffizienz, insbesondere bei vollgefederten Rädern. Dennoch gibt es Hardtails oder bestimmte Rahmengeometrien, die 29-Zoll-Laufräder (ISO 622) verwenden, oft mit breiteren Reifen, um die Geländegängigkeit zu verbessern.

Die Rolle von 28 Zoll bei der Fahrradergonomie

Die Laufradgröße spielt auch eine Rolle bei der Anpassung des Fahrrads an deine Körpergröße und deine bevorzugte Sitzposition. Größere Laufräder können dazu beitragen, dass:

  • Das Fahrrad stabiler wirkt: Insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Touren vermitteln 28-Zoll-Laufräder oft ein Gefühl von Laufruhe und Sicherheit.
  • Der Überrollwiderstand reduziert wird: Größere Räder überwinden Hindernisse wie Bordsteinkanten oder Wurzeln leichter, was das Fahrerlebnis angenehmer macht.
  • Ein höheres Oberrohr möglich ist: Dies kann zu einer sportlicheren, gestreckteren Sitzposition führen, wie sie bei Rennrädern üblich ist.

Bei sehr kleinen Personen können 28-Zoll-Laufräder manchmal als zu groß empfunden werden, was die Handhabung und das Auf- und Absteigen erschweren kann. In solchen Fällen können kleinere Laufradgrößen, wie z.B. 26 Zoll oder spezielle Rahmengeometrien mit kleineren Rädern, besser geeignet sein.

Worauf du beim Kauf von Reifen für 28-Zoll-Felgen achten solltest

Beim Kauf neuer Reifen für dein 28-Zoll-Fahrrad ist es wichtig, die Kompatibilität zu überprüfen und die für dich passende Reifengröße und das passende Profil zu wählen:

  • Felgenkompatibilität: Stelle sicher, dass die Reifenbreite für deine Felgen geeignet ist. Die meisten Felgenhersteller geben eine Bandbreite an Reifenbreiten an, die sicher montiert werden können. Diese Information findest du oft auf der Felge selbst oder in den technischen Daten des Fahrrads.
  • Reifenbreite und Einsatzgebiet: Wähle die Reifenbreite entsprechend deinem Haupteinsatzgebiet. Schmale Reifen für Straße, breitere für Komfort und Gelände.
  • Profil: Das Reifenprofil beeinflusst die Haftung und den Rollwiderstand. Ein glattes Profil ist ideal für die Straße, während ein groberes Profil auf Schotter und im Gelände mehr Grip bietet.
  • Pannenschutz: Viele Reifenhersteller bieten Modelle mit integriertem Pannenschutz. Wenn du oft auf schlechten Wegen fährst oder Pannen vermeiden möchtest, ist ein Reifen mit gutem Pannenschutz eine lohnende Investition.
  • Luftdruck: Beachte den empfohlenen maximalen und minimalen Luftdruck, der auf der Reifenflanke angegeben ist. Der richtige Luftdruck ist entscheidend für Fahrkomfort, Rollwiderstand und Pannensicherheit.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Was bedeutet 28 Zoll beim Fahrrad?

Ist ein 28-Zoll-Fahrrad für jeden geeignet?

Grundsätzlich sind 28-Zoll-Fahrräder für die meisten Erwachsenen geeignet. Sie bieten eine gute Laufruhe und Effizienz. Für sehr kleine Personen oder Kinder können sie jedoch zu groß sein, was die Handhabung und das Gleichgewicht beeinträchtigen kann. In solchen Fällen sind kleinere Laufradgrößen ratsam.

Was ist der Unterschied zwischen 28 Zoll und 700c?

Der Begriff „700c“ ist eine französische Größenbezeichnung, die sich auf ein Laufrad mit einem Felgendurchmesser von 622 mm bezieht. Dies ist exakt derselbe Felgendurchmesser, der auch dem modernen 28-Zoll-Standard (ISO 622) entspricht. „28 Zoll“ ist eher eine allgemeine Bezeichnung für den ungefähren Außendurchmesser des Reifens. Im Grunde bezeichnen beide Begriffe oft dasselbe Radsystem, wobei 700c die präzisere Spezifikation für die Felge ist.

Kann ich schmalere Reifen auf mein 28-Zoll-Fahrrad montieren, wenn es breitere Reifen hatte?

Ja, in vielen Fällen kannst du schmalere Reifen montieren, solange die Felge dafür ausgelegt ist. Die Felgenbreite limitiert die maximal zulässige Reifenbreite, aber schmalere Reifen sind oft flexibler. Prüfe immer die Empfehlungen des Felgen- oder Fahrradherstellers. Achte darauf, dass der schmalere Reifen immer noch genügend Abstand zum Rahmen und zur Gabel hat.

Was ist die beste Reifenbreite für ein 28-Zoll-Citybike?

Für ein Citybike wird typischerweise eine Reifenbreite zwischen 37 mm und 47 mm (z.B. 700x37C bis 700x47C) empfohlen. Diese Breite bietet einen guten Kompromiss aus Komfort, Pannenschutz und akzeptablem Rollwiderstand für den urbanen Einsatz. Breitere Reifen erhöhen den Komfort, können aber das Fahrverhalten etwas träger machen.

Wie wirkt sich der Reifendruck auf ein 28-Zoll-Fahrrad aus?

Der Reifendruck hat einen erheblichen Einfluss auf das Fahrgefühl. Ein höherer Druck reduziert den Rollwiderstand und macht das Fahrrad schneller, verringert aber den Komfort und die Traktion. Ein niedrigerer Druck erhöht den Komfort und die Traktion, steigert aber den Rollwiderstand und das Pannenrisiko durch Durchschläge. Der optimale Druck hängt von deiner Körpermasse, der Reifenbreite, dem Untergrund und deinen persönlichen Vorlieben ab und ist auf der Reifenflanke angegeben.

Muss ich die Laufradgröße ändern, wenn ich einen platten Reifen habe?

Nein, die Laufradgröße bleibt immer gleich, auch wenn du einen Platten hast. Wenn du einen platten Reifen hast, musst du nur den beschädigten Schlauch oder den Reifen selbst ersetzen. Die Felge und damit die Grundgröße des Laufrads ändern sich dadurch nicht. Du musst lediglich sicherstellen, dass du einen neuen Schlauch oder Reifen kaufst, der zur Größe deiner Felge und des aktuellen Reifens passt.

Sind 28-Zoll-Laufräder besser für sportliches Fahren oder für komfortables Tourenfahren?

28-Zoll-Laufräder sind extrem vielseitig und eignen sich sowohl für sportliches als auch für komfortables Fahren. Für sportliches Fahren (Rennrad) werden oft schmale Reifen mit hohem Luftdruck verwendet, um Geschwindigkeit zu maximieren. Für komfortables Tourenfahren (Trekkingbike, Citybike) werden breitere Reifen mit niedrigerem Luftdruck genutzt, um den Fahrkomfort zu erhöhen und Hindernisse besser zu überrollen. Die Wahl der Reifenbreite und des Reifendrucks ist hier entscheidend.

Aspekt Beschreibung Auswirkungen
Felgendurchmesser Der Kern der 28-Zoll-Angabe, meist ISO 622 mm (auch 700c genannt) Definiert die grundsätzliche Kompatibilität mit Reifen und Rahmen. Größere Durchmesser ermöglichen oft höhere Geschwindigkeiten und besseres Überrollen von Hindernissen.
Reifenbreite Variiert stark auf 28-Zoll-Felgen (z.B. 23mm bis 50mm) Beeinflusst Komfort, Traktion, Rollwiderstand und Agilität. Schmale Reifen sind schneller, breitere sind komfortabler und bieten mehr Grip.
Fahrradtyp Typische Einsatzbereiche: Rennräder, Trekkingbikes, Citybikes, Gravelbikes Die Laufradgröße ist ein starker Indikator für den primären Einsatzzweck und die damit verbundenen Fahreigenschaften.
Fahrgefühl Beeinflusst durch Rollwiderstand, Komfort und Stabilität Größere Laufräder (insbesondere mit passender Reifenbreite) bieten oft mehr Laufruhe und ein stabileres Fahrgefühl.
Ergonomie Passung für verschiedene Körpergrößen und Sitzpositionen Kann zu einer sportlicheren oder entspannteren Haltung beitragen, je nach Kombination mit Rahmengeometrie und Reifendimension.

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